Hambacher Forst aus Polizistensicht

Wie wird es enden, das Tauziehen zwischen dem, was für das Überleben von uns Menschen und unseren Mitgeschöpfen auf der Erde geboten ist und den vordergründigen Profitinteressen von Großkonzernen - hier RWE - und deren Aktionären?

Zu allen Zeiten gab und gibt es in der Bundesrepublik Deutschland Menschen, die gegen "Systemversagen", dem unverantwortlichen Handeln derer, die die politische und wirtschaftliche Macht inne haben, aufbegehren.

Das prominenteste Beispiel ist aktuell der Widerstand gegen die Rodung des Restes des Hambacher Forsts.

Baumhäuser, Räumung, Tränengas, Schlagstöcke und ein tragischer Todesfall - das alles kennen wir aus den Nachrichten und Hintergrundbeiträgen der Medien. Weniger bekannt ist, dass es auch innerhalb der Polizei rumort. Nicht wenige Polizisten wollen es nicht länger hinnehmen, als verlängerter Arm von einem Konzern zur Durchsetzung seiner Wirtschaftsinteressen missbraucht zu werden und dabei von willfährigen Politikern und Verwaltungsbeamten im Stich gelassen zu werden.

Während ein Polizist mit Aktivisten im Hambacher Forst einen Baum pflanzte, hat sich ein anderer nun getraut, seinem Unmut Luft zu machen. Unten findest du einen offenen Brief von einem Polizisten, der wütend ist und der das Vorgehen im Hambacher Forst in Frage stellt.

Unser Kopf gebiert die Zweifel. Unser Gewissen zeigt uns , was richtig ist.

Angst lässt uns zögern. Wenn wir sie überwinden kommt Mut, kommt Courage.

So verändern wir die Welt zum Besseren!

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